24 May 2026, 16:20

Uli Borowka packt aus: Wie Alkoholsucht sein Leben als Fußballstar zerstörte

Ehemaliger Fußball-Star spricht vor Schülern über seine Alkoholsucht

Uli Borowka packt aus: Wie Alkoholsucht sein Leben als Fußballstar zerstörte

Ehemaliger Bundesliga-Profi Uli Borowka besucht Schulen in Salzgitter und spricht offen über seine Alkoholsucht

Der frühere Nationalspieler Uli Borowka war zu Gast an zwei Schulen in Salzgitter, um vor rund 350 Schülerinnen und Schülern offen über seinen Kampf gegen die Alkoholabhängigkeit zu berichten. In einem schonungslosen und persönlichen Erfahrungsbericht schilderte der Ex-Fußballprofi seine Abwärtsentwicklung und den Weg zurück ins Leben.

An der Gottfried-Linke-Realschule und dem Kranich-Gymnasium richtete sich Borowka an Neunt- und Zehntklässler. Er beschrieb, wie die Sucht sein Leben übernahm – mit gravierenden Folgen für seine Karriere, seine Gesundheit und die Beziehungen zu seiner Familie. Auszüge aus seinem Buch „Vollgas: Mein Doppelleben als Fußballprofi“ veranschaulichten das Ausmaß seines Abstiegs.

Die Jugendlichen stellten dem 60-Jährigen direkte Fragen: zu seinen Trinkgewohnheiten, den Konsequenzen der Sucht und seinem heutigen Umgang mit der Vaterrolle. Borowka betonte, wie sehr Abhängigkeit die Wahrnehmung verengt, und ermutigte die Schüler, ihr eigenes Verhalten selbstkritisch zu hinterfragen.

Nach den Gesprächen bildeten sich lange Schlangen – viele wollten Selfies oder Autogramme. Die Authentizität der Veranstaltung hinterließ einen starken Eindruck; die Organisatoren lobten ihren präventiven Wert im Kampf gegen Suchterkrankungen.

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Unterstützt wurde die Initiative von der BKK Salzgitter und der BKK Public. Die AWO-Salto Suchthilfe bot im Anschluss Beratungsgespräche an. Weitere Partner waren der Migrationsbürgerdienst Salzgitter, der Salzgitterer Präventionsrat und der Verein SuPer-Salzgitter e.V.

Ziel von Borowkas Besuch war es, durch persönliche Erzählungen für die Gefahren von Sucht zu sensibilisieren. Die Veranstaltungen gaben den Jugendlichen die Möglichkeit, aus erster Hand über die Risiken von Substanzmissbrauch zu erfahren. Für Betroffene in der Region bleiben Unterstützungsangebote weiterhin zugänglich.

Quelle