Ulrike Mohrs tritt als Koblenzer Oberbürgermeisterin zurück – ein politisches Erbe bleibt
Sylke SchmiedtUlrike Mohrs tritt als Koblenzer Oberbürgermeisterin zurück – ein politisches Erbe bleibt
Ulrike Mohrs wird am 1. Juli 2023 nach siebenhalb Jahren im Amt als Oberbürgermeisterin von Koblenz zurücktreten. Sie verzichtet auf eine erneute Kandidatur, da sie eine neue berufliche Chance ergreift. Ihr Ausscheiden markiert das Ende einer Amtszeit, die von großen Herausforderungen und Erfolgen geprägt war.
Mohrs führte Koblenz durch außergewöhnliche Zeiten, darunter die COVID-19-Pandemie, Russlands Krieg gegen die Ukraine und die Flutkatastrophe im Ahrtal. Zudem unterstützte sie Geflüchtete und gründete das Lotsenhaus International als Willkommenszentrum.
Unter ihrer Führung wurden wichtige Projekte abgeschlossen, darunter die Eröffnung der Feuerwehrwachen 2 und 3, die Sanierung des Oberwerth-Freibads sowie die Modernisierung der Sportanlage im Stadtteil Schmitzers Wiese.
In ihrer Abschiedsrede betonte Mohrs die Bedeutung von gesellschaftlichem Zusammenhalt, faktenbasierten Entscheidungen und respektvollem Dialog. Oberbürgermeister David Langner würdigte sie als dynamische Führungspersönlichkeit, die Koblenz nachhaltig geprägt habe.
Dr. Dagmar Kranz (CDU) wird Mohrs’ Nachfolgerin als Oberbürgermeisterin. Mohrs selbst übernimmt eine neue Position als Leiterin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz/Saarland der Bundesagentur für Arbeit.
Mohrs hinterlässt ein Erbe der Widerstandsfähigkeit und des Fortschritts. Ihre Arbeit in der Krisenbewältigung und Infrastrukturentwicklung hat die jüngere Geschichte Koblenz’ maßgeblich geprägt. Der Übergang in ihre neue Rolle beginnt nach ihrem offiziellen Ausscheiden am 1. Juli.






