Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – FSK blockiert umstrittenen Actionfilm
Hiltraud HamannUwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – FSK blockiert umstrittenen Actionfilm
Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland verboten
Der jüngste Film von Uwe Boll, Citizen Vigilante, darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) verweigerte eine Altersfreigabe, was einem de facto Verbot der Verbreitung gleichkommt. Begründet wird die Entscheidung mit der Darstellung von Migranten als Täter gewalttätiger Straftaten in dem Film.
In der Hauptrolle spielt Armie Hammer einen Mann, der sich angesichts steigender Straßenkriminalität zum Selbstjustiznehmer entwickelt. Boll betont, die Handlung basiere auf realen Kriminalfällen in Deutschland und thematisiere Sicherheitsfragen in Europa. Die Gewaltdarstellungen seien mit denen erfolgreicher Actionreihen wie John Wick oder The Equalizer vergleichbar, die in Deutschland ohne Einschränkungen erschienen sind.
Boll führt das Verbot auf die Schilderung junger Migranten als Vergewaltiger und gewalttätige Straftäter zurück. Er berufen sich auf Kriminalstatistiken, die eine Überrepräsentation von Ausländern bei Gewaltverbrechen, Mord, Vergewaltigung und Messerangriffen in Deutschland im vergangenen Jahr belegen würden. Der Regisseur wirft der FSK vor, unter dem Deckmantel des Jugendschutzes Inhalte zu unterdrücken, die der vorherrschenden Meinung zur Migration widersprechen.
Da die FSK Citizen Vigilante keine Freigabe erteilt, ist eine legale Verbreitung in Deutschland unmöglich. Boll beharrt darauf, dass der Film reale gesellschaftliche Sorgen aufgreift, und wirft den Behörden politische Voreingenommenheit vor. Der Fall wirft erneut Fragen zur Meinungsfreiheit und zur Darstellung von Kriminalität in den Medien auf.






