12 April 2026, 14:18

VDIK eröffnet neues Büro am Gendarmenmarkt für mehr politischen Einfluss

Eine lange Reihe von Taxis steht entlang einer belebten Straße in Berlin, Deutschland, mit Fahrzeugen, Radfahrern und Fußgängern, flankiert von Laternenmasten, Bäumen und Gebäuden, einschließlich eines Bogens und eines Turms, unter einem bewölkten Himmel.

VDIK eröffnet neues Büro am Gendarmenmarkt für mehr politischen Einfluss

Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) hat ein neues Büro am historischen Gendarmenmarkt in Berlin eröffnet. Mit dem Umzug will die Organisation ihren Einfluss auf politische und öffentliche Debatten stärken. Internationale Hersteller vertreten derzeit fast die Hälfte aller Neuzulassungen von Pkw in Deutschland.

Die offizielle Eröffnung leiteten VDIK-Präsidentin Imelda Labbé und Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Der neue Standort bietet Blick auf den Gendarmenmarkt, das Schauspielhaus und die beiden Domkirchen.

Labbé betonte die Bedeutung des Ausbaus der Ladeinfrastruktur und der Senkung der Stromkosten für Elektrofahrzeuge. Zudem hob sie hervor, dass die Rolle des VDIK in politischen Diskussionen in den letzten Jahren an Gewicht gewonnen habe.

Hirte sprach über die Notwendigkeit, Klimaschutz und wirtschaftliche Stabilität in der Automobilbranche in Einklang zu bringen. Er kritisierte die von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Flottenquoten im Rahmen des Industrial Accelerator Act (IAA) und wandte sich gegen eine pauschale Regelung.

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Das Büro wird politische Gesprächsrunden, Ausschusssitzungen und Medienveranstaltungen beherbergen. Seine zentrale Lage soll den Austausch des VDIK mit Politikern und der Öffentlichkeit fördern.

Das neue Berliner Büro unterstreicht die Position des VDIK als wichtige Interessenvertretung internationaler Automobilhersteller. Es wird als Plattform für den politischen Dialog und Branchenveranstaltungen dienen. Der Verband bleibt darauf fokussiert, Regulierungen mitzugestalten, die sowohl ökologische Ziele als auch wirtschaftliches Wachstum unterstützen.

Quelle