07 April 2026, 10:15

Verstecktes Waffenarsenal in Deutschland entdeckt – doch Verdächtiger bleibt frei

Vitrine mit verschiedenen Waffen, einschließlich einem Steinschlossgewehr, ordentlich auf einem roten Tisch angeordnet.

Verstecktes Waffenarsenal in Deutschland entdeckt – doch Verdächtiger bleibt frei

Ein Mann in Deutschland ist nach seiner vorläufigen Festnahme wieder auf freiem Fuß – obwohl die Behörden in seinem Haus ein verstecktes Waffenarsenal entdeckt hatten. Bei einer Durchsuchung im Zusammenhang mit dem Verdacht auf illegalen Waffenhandel stießen Ermittler auf mehr als 200 Schusswaffen, darunter auch militärisches Gerät. Der Fall hat weitere Untersuchungen zu möglichen Verstößen gegen das Waffenrecht ausgelöst.

Die Ermittlungen begannen, nachdem Zollbeamte und die Polizei den Mann verdächtigten, ein Sturmgewehr sowie Munition illegal aus der Schweiz eingeführt zu haben. Die Staatsanwaltschaft erwirkte daraufhin einen Durchsuchungsbefehl für sein Anwesen.

In einem versteckten Raum fanden die Beamten 140 Faustfeuerwaffen und 70 Langwaffen. Darunter befanden sich etwa 60 militärische Waffen – weit mehr, als seine zivilen Waffenbesitzkarten zuließen. Viele der Schusswaffen waren scharf geladen, einige Pistolen waren sogar in ausgehöhlten Büchern versteckt worden.

Bei der Durchsuchung wurden zudem 8.000 Schuss Munition und sechs Kilogramm Schießpulver sichergestellt. Die Behörden arbeiteten bis spät in die Nacht, um alle Beweismittel zu sichern und zu beschlagnahmen. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen ordnete später die Freilassung des Beschuldigten an, die Ermittlungen laufen jedoch weiter.

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Der Mann steht nun im Verdacht, gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz verstoßen zu haben. Das Ausmaß des Waffenlagers überstieg die Erwartungen der Ermittler. Obwohl der Beschuldigte auf freiem Fuß ist, bleibt der Fall aktiv, während die Behörden die Herkunft und den Verwendungszweck des beschlagnahmten Arsenals untersuchen. Weitere rechtliche Schritte hängen von den laufenden Ermittlungen zu Waffenhandel und Verstößen gegen das Waffenrecht ab.

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