Villingen-Schwenningen setzt auf SAP S/4HANA für effizientere Verwaltung
Dietlind Grein GrothVillingen-Schwenningen setzt auf SAP S/4HANA für effizientere Verwaltung
Villingen-Schwenningen hat die Einführung von SAP S/4HANA für seine zentralen Verwaltungsprozesse abgeschlossen. Das neue System optimiert die Abläufe bei der Stadtentwässerung und beim Abwasserverband Oberer Neckar. Verantwortliche melden beschleunigte Arbeitsprozesse, weniger Fehler und sofortige Kosteneinsparungen als Ergebnis.
Das Projekt wurde gemeinsam mit dem kommunalen IT-Dienstleister Komm.ONE entwickelt und Anfang 2026 in Betrieb genommen. Es führt einen elektronischen Workflow für die Verwaltung von Geschäftspartnerdaten sowie eine integrierte Rechnungslösung ein. Diese Änderungen haben die Bearbeitungszeiten verkürzt, die Kosten gesenkt und Mitarbeiterkapazitäten für anspruchsvollere Aufgaben freigesetzt.
Bürgermeister Jürgen Roth betonte, dass dieser Erfolg auf der engen Zusammenarbeit zwischen den Fachabteilungen beruhe. Das übergeordnete Ziel sei eine vollständig modernisierte IT-Infrastruktur, die künftige digitale Weiterentwicklungen unterstützt.
Weitere Ausbaustufen sind bereits geplant: 2026 wird das zentrale Personalverwaltungssystem der Stadt auf SAP S/4HANA umgestellt. Im Jahr darauf folgen die Stadtverwaltung Villingen-Schwenningen und der Technische Dienst.
Die Umstellung auf SAP S/4HANA bringt messbare Verbesserungen in puncto Geschwindigkeit, Genauigkeit und Effizienz. Da bis 2027 weitere Bereiche migrieren sollen, rechnet die Stadt mit zusätzlichen Steigerungen der Verwaltungsleistung. Gleichzeitig schafft das System die Grundlage für die fortschreitende digitale Transformation in der Kommunalverwaltung.






