01 May 2026, 12:16

Wie das Energieeffizienz-Experten-Verzeichnis Qualität und Fördergelder sichert

Großes industrielles Gebäude mit ausgedehnten Rohrleitungen und Solarpaneelen auf dem Dach, umgeben von Geländern, Masten, Laternen, Schildern, Bäumen und Fahrzeugen auf der Straße, neben Hügeln unter einem klaren blauen Himmel, Teil der neuen Wasseraufbereitungsanlage von Kalifornien.

Wie das Energieeffizienz-Experten-Verzeichnis Qualität und Fördergelder sichert

Seit 2011 setzt ein bundesweites Verzeichnis für Energieeffizienz-Expertinnen und -Experten in Deutschland einheitliche Standards. Initiiert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie der KfW Bankengruppe, garantiert es Qualität bei Nachhaltigkeitsprojekten. Mittlerweile umfasst das System auch Förderprogramme für den Neubausektor – hier allerdings unter der Zuständigkeit eines anderen Ministeriums.

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Das "Energieeffizienz-Experten-Verzeichnis" wurde eingeführt, um einheitliche Qualitätsstandards bei Energiespar- und Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu schaffen. Es führt zertifizierte Fachleute auf, die strenge Anforderungen erfüllen, und unterstützt so Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen bei der Suche nach qualifizierten Expertinnen und Experten. Nur die dort eingetragenen Fachkräfte können Bundesfördermittel für Bau- oder Sanierungsvorhaben beantragen.

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) verwaltet das Verzeichnis, hält es aktuell und passt es an neue Entwicklungen an. Seit 2023 liegt die Verantwortung für die Förderung von Neubauten beim Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Das Verzeichnis legt die Aufgaben der Expertinnen und Experten, die erforderlichen Qualifikationen sowie die Verfahren zur regelmäßigen Rezertifizierung fest – alles mit dem Ziel, hohe Standards zu wahren.

Das Verzeichnis bleibt ein zentrales Instrument, um staatliche Zuschüsse für energieeffiziente Bauprojekte zu erschließen. Indem es sicherstellt, dass nur zertifizierte Fachleute förderberechtigt sind, trägt es bundesweit zu einer gleichbleibend hohen Qualität in der Nachhaltigkeitsarbeit bei. Die Förderbedingungen und Zuständigkeiten passen sich dabei flexibel an – je nach Bedarf unter verschiedenen Ressorts.

Quelle