05 June 2026, 17:34

Wie Deutschlands Postleitzahlen von vier auf fünf Stellen wuchsen – und warum Zone 2 so besonders ist

PLZ 2: Entdecken Sie die Städte und Gemeinden im Postleitzahlbereich

Wie Deutschlands Postleitzahlen von vier auf fünf Stellen wuchsen – und warum Zone 2 so besonders ist

Deutschlands Postleitzahlensystem hat sich über die Jahrzehnte deutlich weiterentwickelt. Seit seiner Einführung im Jahr 1941 wurde das Format zweimal geändert – zunächst 1962 auf vierstellige Zahlen, dann 1993 auf die heutige fünfstellige Variante. Die Zone 2 bleibt eine der größten und umfasst fünf norddeutsche Bundesländer mit über 8.000 einzelnen Postleitzahlen.

Das System wurde 1941 von der Deutschen Reichspost eingeführt. Zwei Jahrzehnte später, 1962, ersetzten vierstellige Codes das bisherige Format, um die Briefsortierung und -zustellung im gesamten Land effizienter zu gestalten.

1993 erfolgte die Erweiterung auf fünf Stellen, was die Genauigkeit weiter erhöhte. Richard Stücklen, damals Postminister, spielte eine zentrale Rolle bei der Modernisierung der Deutschen Bundespost. Seine Reformen trugen maßgeblich dazu bei, das Netzwerk zu standardisieren und die Abläufe zu optimieren.

Heute gehört zur Zone 2 unter anderem Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Mit 8.170 Postleitzahlen zählt sie zu den umfangreichsten Regionen. Das Online-Suchtool der Deutschen Post AG unterstützt Nutzer bei der Suche nach genauen Postleitzahlen, Zustellgebieten und Vektordaten für eine präzise Briefbearbeitung.

Das Postleitzahlen-Verzeichnis bietet sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen praktische Vorteile: Es erleichtert die Organisation von Postsendungen und beschleunigt die Zustellung. Die große Abdeckung und das detaillierte System der Zone 2 spiegeln Deutschlands langjährige Verpflichtung zu zuverlässigen Postdienstleistungen wider.

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