29 April 2026, 12:13

Wiesbadens Maifestspiele feiern 130 Jahre mit Wagner und Straßenkunst

Eine große Menschenmenge bei einem Musikfestival schaut auf einer hell erleuchteten Bühne mit Instrumenten, Bildschirmen und einem Hintergrund aus Bäumen und einem klaren Himmel.

Wiesbadens Maifestspiele feiern 130 Jahre mit Wagner und Straßenkunst

Die Internationalen Maifestspiele Wiesbaden feiern 2023 ihre 130. Auflage – und setzen auf eine Mischung aus Tradition und Innovation. Den Auftakt bildet in diesem Jahr Richard Wagners Tristan und Isolde, bei dem Innen- und Außenaufführungen ineinandergreifen. Die Veranstalter versprechen ein Programm aus Oper, Straßenkunst und interaktiven Workshops, das das Publikum auf neue Weise einbindet.

Eröffnet wird das Festival mit einer mutigen Inszenierung von Tristan und Isolde unter der Regie von Tiago Rodrigues. Die Produktion bringt europäische Theaterkunst nach Wiesbaden, wobei Wagner-Experten im Anschluss mit dem Publikum über das Werk diskutieren. Wer die Vorstellung nicht im Saal erleben kann, hat die Möglichkeit, sie kostenlos auf einer Großleinwand am Warmer Damm zu verfolgen – unter freiem Himmel, ohne Eintrittsgeld und ohne Dresscode.

Am zweiten Tag steht Straßenkunst im Mittelpunkt: Origami-Workshops und ein offener Opernchor laden zum Mitmachen ein. Den Abschluss des Abends bildet ein Konzert des Schauspielers und Musikers Christian Friedel. Gleichzeitig verwandelt sich die Innenstadt in eine Bühne – mit einem Umzug riesiger Giraffenpuppen, begleitet von Performern und Musik.

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Das Festival bricht bewusst mit klassischen Grenzen, indem es Genres vermischt und die Teilhabe der Gemeinschaft fördert. Vom großen Opernerlebnis bis zu spielerischen Straßenaufführungen bietet das Programm Unterhaltung für alle Altersgruppen und Interessen.

In diesem Jahr verbinden die Maifestspiele ihr historisches 130-jähriges Jubiläum mit einem Mix aus Hochkultur und öffentlicher Teilhabe. Wagners Oper teilt sich die Bühne mit Mitmach-Aktionen, Livemusik und einem Puppenumzug. Das Hessische Staatstheater Wiesbaden hat das Event bewusst zugänglich, interaktiv und für alle offen gestaltet.

Quelle