Wohngeld-Hilfe: SoVD unterstützt Mieter gegen explodierende Mietkosten in Braunschweig
Angelo BriemerWohngeld-Hilfe: SoVD unterstützt Mieter gegen explodierende Mietkosten in Braunschweig
Steigende Mieten in Deutschland setzen Rentner und Geringverdiener unter Druck. Rund zwei Millionen Haushalte hätten zwar Anspruch auf Wohngeld – doch viele scheitern an der Beantragung. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) bietet nun Hilfe bei Anträgen in Braunschweig und darüber hinaus an.
Wohngeld unterstützt Mieter, die keine anderen staatlichen Leistungen wie Bürgergeld oder Sozialhilfe erhalten. Ob ein Anspruch besteht, hängt vom Einkommen, der Haushaltsgröße, den örtlichen Mietpreisen und Steuerfreibeträgen ab. Die durchschnittliche Förderung liegt bei etwa 300 Euro monatlich, wird aber individuell berechnet.
Die Höhe des Wohngelds ist seit 2023 unverändert – die nächste Anpassung steht erst zum 1. Januar 2027 an. Gleichzeitig steigen die Mieten weiter, was viele Haushalte finanziell überlastet. Eigentümer, die ähnliche Probleme haben, können stattdessen einen Lastenzuschuss beantragen, eine Förderung für wohnungsbezogene Belastungen.
Der SoVD hilft nun bei der Beantragung von Wohngeld und Lastenzuschuss. Die Braunschweig-Geschäftsstelle berät zudem zu Rentenfragen, um Betroffene zu entlasten.
Unterstützung gibt es für alle, die mit Wohnkosten kämpfen – doch die Anspruchsvoraussetzungen sind streng. Die kostenlose Hilfe des SoVD könnte mehr Haushalten den Zugang zu den Leistungen erleichtern, auf die sie ein Recht haben. Ohne eine Erhöhung des Wohngelds bis 2027 bleiben viele jedoch auf solche Hilfsangebote angewiesen, um die steigenden Ausgaben zu stemmen.






