17 April 2026, 20:12

Wuppertal vor doppelter Führungslücke: Zwei Spitzenbeamte gehen

Ein belebter Stadtplatz mit Menschen auf Stühlen sitzend und stehend, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Straßenlaternen mit Fahnen, ein Schild, Gebäude mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Wuppertal vor doppelter Führungslücke: Zwei Spitzenbeamte gehen

Wuppertal steht vor einem Führungswechsel: Zwei Abteilungsleiter verlassen die Stadt

In Wuppertal bahnt sich ein Umbruch in der Führungsetage an: Zwei der sechs Ressortleiter werden in den kommenden Monaten ihre Posten räumen. Stadtkämmerer Thorsten Bunte und Stadtdirektor Matthias Nocke verlassen die Stadtverwaltung zu einem kritischen Zeitpunkt – gerade jetzt, wo der Haushalt mit strengen Sparauflagen neu aufgestellt wird.

Als Erster wird Thorsten Bunte die Stadt verlassen. Ab April übernimmt er eine neue Position in seiner Heimatstadt Dortmund. Bürgermeisterin Miriam Scherff bestätigte, dass er bis zur Verabschiedung des Haushalts in seiner aktuellen Funktion bleiben werde. Sein Abgang könnte jedoch eine Führungslücke reißen und die geplanten Einsparmaßnahmen beeinträchtigen.

Die Suche nach einem Nachfolger für Bunte läuft bereits: Wuppertal strebt an, bereits im Juni einen neuen Finanzchef zu wählen. Das Auswahlverfahren orientiert sich dabei am gleichen Muster wie bei der Nachfolge für Matthias Nocke.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Auch Nockes Abschied steht bevor, wenn auch noch ohne festen Termin. Ein Gremium ist bereits damit beauftragt, einen geeigneten Kandidaten für seine Position zu finden, um den Übergang möglichst reibungslos zu gestalten.

Mit zwei Schlüsselpositionen, die neu besetzt werden müssen, steht Bürgermeisterin Scherff nun vor der Herausforderung, kompetente Nachfolger zu finden. Die Stadt muss die personellen Wechsel bewältigen, ohne die dringend notwendige finanzielle Konsolidierung aus den Augen zu verlieren.

Innerhalb weniger Monate verliert Wuppertal damit zwei erfahrene Spitzenbeamte – Scherff muss nun zwei zentrale Personalentscheidungen treffen. Der Sparhaushalt bleibt vorrangig, und sowohl Bunte als auch Nocke werden voraussichtlich bis zur Amtsübernahme ihrer Nachfolger unterstützend zur Seite stehen. Um Unsicherheit in der Verwaltung zu vermeiden, läuft das Auswahlverfahren auf Hochtouren.

Quelle