16 April 2026, 00:19

Zoll stoppt zwei Frauen am Stuttgarter Flughafen mit Luxusgütern für 114.000 Euro

Eine Frau in einem Mantel trägt eine Tasche, während sie durch eine belebte Moskauer U-Bahn-Station mit Bänken, beleuchteten Tafeln und anderen Einrichtungsgegenständen geht.

Zoll stoppt zwei Frauen am Stuttgarter Flughafen mit Luxusgütern für 114.000 Euro

Zwei Frauen im Alter von 25 und 64 Jahren wurden am Flughafen Stuttgart auf dem Weg nach Russland über die Türkei angehalten. Die Behörden entdeckten bei ihnen Luxusgüter im Wert von über 114.000 Euro, woraufhin ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstöße gegen Außenhandelsbestimmungen eingeleitet wurde.

Der Vorfall nahm seinen Anfang, als das Zollfahndungsamt Stuttgart eines von sieben Paketen abfing, die die Frauen nach Russland geschickt hatten. Darin fanden die Beamten hochwertige Waren im Wert von 12.000 Euro. Nach den EU-Sanktionen dürfen keine Luxusgüter mit einem Wert von mehr als 300 Euro pro Stück nach Russland exportiert werden.

Am Flughafen durchsuchten die Beamten die beiden Frauen und entdeckten weitere Luxusartikel, wodurch sich der Gesamtwert auf über 114.000 Euro erhöhte. Sämtliche Waren wurden sofort beschlagnahmt. Die Frauen willigten daraufhin ein, eine Sicherheitsleistung in Höhe von 105.000 Euro zu hinterlegen, um die zu erwartende Strafe abzudecken.

Mittlerweile wurde gegen beide Reisende ein offizielles Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittler prüfen, ob sie vorsätzlich versucht haben, die EU-Exportbeschränkungen für Luxusgüter nach Russland zu umgehen.

Der Fall unterstreicht die fortlaufende Durchsetzung der EU-Handelssanktionen. Die beschlagnahmten Waren bleiben vorerst in Verwahrung, und den Frauen drohen mögliche Strafen. Die Ermittlungen werden zeigen, ob weitere rechtliche Schritte erforderlich sind.

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