23 March 2026, 02:12

Zwei ungewöhnliche Bänke feiern UNESCO-Welterbestätten in Baden-Württemberg

Detailiertes altes Stadtplan von Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit zusätzlichen Textinformationen zeigt.

Zwei ungewöhnliche Bänke feiern UNESCO-Welterbestätten in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg beherbergt sieben UNESCO-Welterbestätten – jede von ihnen für ihre kulturelle oder historische Bedeutung ausgezeichnet. Kürzlich wurden zwei ungewöhnliche Bänke enthüllt, die diese Sehenswürdigkeiten auf besondere Weise in den Fokus rücken. Die als TrueWonderBenches bekannten Installationen wurden am 24. September 2025 in Uhldingen-Mühlhofen offiziell eingeweiht.

Die ersten fünf Welterbestätten der Region erhielten ihren Status vor 2010. Den Anfang machte 1993 das Zisterzienserkloster Maulbronn, gefolgt vom Inselkloster Reichenau im Jahr 2000. 2005 wurde der Obergermanisch-Raetische Limes, ein Teil der antiken Grenzanlage des Römischen Reiches, in die Liste aufgenommen. Auch das Oberes Mittelrheintal, das teilweise außerhalb Baden-Württembergs liegt, wurde in dieser Zeit anerkannt.

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Nach 2010 kamen zwei weitere Stätten hinzu: 2011 die Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen, die frühgeschichtliche Siedlungen der Region präsentieren. 2016 folgten die Häuser von Le Corbusier in Stuttgarts Weißenhofsiedlung, die für ihre modernistische Architektur gewürdigt wurden. 2017 reiste die Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb in die Liste auf, und 2021 wurde Baden-Baden Teil der "Großen Kurstädte Europas".

Die neu eingeweihten TrueWonderBenches stehen in der Nähe der berühmten Pfahlbauten in Unteruhldingen. Als Sitzgelegenheiten und Informationsstationen zugleich bieten sie Besuchern Einblicke in die Welterbestätten der Region. Kulturministerin Nicole Razavi und lokale Vertreter nahmen an der Eröffnungsfeier teil, um die Installation zu würdigen.

Die Bänke schaffen nun eine dauerhafte Möglichkeit, sich über die UNESCO-Stätten Baden-Württembergs zu informieren. Ihre Platzierung bei den Pfahlbauten verknüpft sie mit einem der wichtigsten archäologischen Wahrzeichen der Region. Das Projekt steht für die fortlaufenden Bemühungen, kulturelles Erbe auf ansprechende und zugängliche Weise zu vermitteln.

Quelle