24 March 2026, 22:14

232 neue Justizfachangestellte starten 2025 ihre Ausbildung in Baden-Württemberg

Gruppe von neun Menschen in schwarzen Roben, die auf Stühlen in einem Gerichtssaal sitzen, lächeln, mit zwei Flaggen, zwei gerahmten Fotos, Deckenleuchten und einem Tisch mit Büchern auf der rechten Seite.

232 neue Justizfachangestellte starten 2025 ihre Ausbildung in Baden-Württemberg

Baden-Württembergs Justiz begrüßt 232 neue Auszubildende im Jahr 2025

Im Justizsystem Baden-Württembergs begannen 2025 insgesamt 232 neue Auszubildende ihre Laufbahn als Justizfachangestellte. Die Stellen stießen auf großes Interesse: Landesweit gingen über 2.000 Bewerbungen ein. Die erfolgreichen Kandidaten starten nun ein dreijähriges Ausbildungsprogramm mit einer gestaffelten Vergütung.

Besonders hart umkämpft war die Auswahl in zwei Schlüsselbezirken: Im Landgerichtsbezirk Karlsruhe wurden 90 Auszubildende aus 726 Bewerbern ausgewählt. Der Stuttgarter Bezirk verzeichnete hingegen 1.558 Bewerbungen, doch nur 142 erhielten einen Ausbildungsplatz.

Während der Ausbildung erhalten die Teilnehmenden ein monatliches Ausbildungsentgelt. Im ersten Jahr beträgt es 1.236,82 Euro brutto, im zweiten Jahr steigt es auf 1.290,96 Euro und im dritten auf 1.340,61 Euro. Die Bezahlung richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TV-L) und spiegelt ihren Status als Anwärter im Beamtenverhältnis wider.

Nach erfolgreicher Ausbildung besteht die Möglichkeit, einen sechsmonatigen Zusatzlehrgang zu absolvieren. Dieser qualifiziert die Absolventen für den mittleren Justizdienst im Beamtenverhältnis. Das Justizministerium hat zudem die Kampagne #seiamstaat ins Leben gerufen, um moderne und zielgerichtete Nachwuchsgewinnung zu fördern.

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Die 232 neuen Auszubildenden beginnen nun ihren Berufsweg im Justizsystem Baden-Württembergs. Ihre Tätigkeiten werden den Gerichtsbetrieb unterstützen – mit strukturierter Bezahlung und Perspektiven für den weiteren Karriereweg. Die Rekrutierungsoffensive des Ministeriums soll sicherstellen, dass auch in den kommenden Jahren ausreichend qualifiziertes Personal zur Verfügung steht.

Quelle