Baden-Württembergs Ehrenkonsulin erhält Kasachstans höchsten Freundschaftsorden
Dietlind Grein GrothBaden-Württembergs Ehrenkonsulin erhält Kasachstans höchsten Freundschaftsorden
Dorothea Haller-Laible mit Kasachstans höchster Auszeichnung für Ausländer geehrt
Dorothea Haller-Laible hat den Orden der Freundschaft (Dostyk) erhalten – die höchste Auszeichnung, die Kasachstan an ausländische Persönlichkeiten vergibt. Gewürdigt werden damit ihre 20-jährige Tätigkeit als Ehrenkonsulin Kasachstans in Baden-Württemberg sowie ihr Engagement für die deutsch-kasachischen Beziehungen. Bei einer feierlichen Zeremonie in Stuttgart nahmen Staatsvertreter, Diplomaten und persönliche Wegbegleiter teil.
Haller-Laibles Werdegang umfasst Wirtschaft, Diplomatie und öffentliches Wirken. 1969 gründete sie die Haller KG, die unter ihrer Führung zu einem internationalen Logistikunternehmen mit 120 Mitarbeitenden wuchs. Daneben übernahm sie Führungsaufgaben in Verbänden wie dem Bundesverband der Deutschen Unternehmer, wo sie sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene tätig war.
Ihr diplomatisches Engagement begann vor zwei Jahrzehnten mit der Ernennung zur Ehrenkonsulin. Seither organisierte sie unter anderem die Kasachischen Wirtschaftsforen und leitete Delegationsreisen. Neben ihren konsularischen Pflichten wirkt sie im Vorstand des Bundes der Steuerzahler und der Volksbank Stuttgart mit. Zudem ist sie als Handelsrichterin am Landgericht Stuttgart tätig.
Die Festveranstaltung wurde von kulturellen Darbietungen begleitet: Das Ensemble Orda aus Burabai präsentierte traditionelle Kui-Melodien, Volkslieder und moderne kasachische Stücke auf heimischen Instrumenten. Zu den Gästen zählten Regierungsvertreter, Diplomaten sowie langjährige Partner Haller-Laibles.
Der Orden der Freundschaft erster Klasse unterstreicht ihren langjährigen Einsatz für die deutsch-kasachische Partnerschaft. Durch ihre Tätigkeiten in Wirtschaft, Diplomatie und zivilgesellschaftlichen Organisationen hat sie die Beziehungen zwischen beiden Ländern nachhaltig gestärkt. Die Ehrung in Stuttgart würdigt offiziell ihr Wirken der vergangenen 20 Jahre.






