Berlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel – doch der Umbruch steht bevor
Hiltraud HamannBerlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel – doch der Umbruch steht bevor
Die Berlin Recycling Volleys sichern sich zum zehnten Mal in Folge die deutsche Volleyball-Meisterschaft
Mit einem klaren 3:0-Sieg gegen die SVG Lüneburg im Finale holten die Berlin Recycling Volleys ihren zehnten deutschen Meistertitel in Serie. Doch trotz des Erfolgs stehen große Veränderungen bevor: Mehrere Spieler verlassen den Verein, und die Frage nach der neuen Trainingsleitung ist noch ungeklärt.
Der Meisterschaftsgewinn markiert einen weiteren Meilenstein für die Berliner Mannschaft. Obwohl die Saison durchwachsen verlief, setzte sich das Team in der Finalserie souverän gegen Lüneburg durch. Geschäftsführer Kaweh Niroomand räumte später ein, dass der Verein nicht jeden Titel gewinnen müsse, die extremen Schwankungen der abgelaufenen Spielzeit aber vermeiden wolle.
Mindestens sieben Spieler werden den Kader verlassen, darunter Nehemiah Mote und Moritz Reichert. Auch Jake Hanes gehört zu den Abgängen. Libero Erik Shoji kehrt hingegen zurück, während Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz dem Team erhalten bleiben.
Zur Verstärkung des Kaders hat der Verein bereits den Mittelblocker Louis Kunstmann vom VfB Friedrichshafen verpflichtet. Ungeklärt bleibt jedoch die Position des Cheftrainers für die kommende Saison. Interimstrainer Alexandre Leal wird nicht weitermachen, sodass die Suche nach einem neuen sportlichen Leiter läuft.
Mit dem zehnten Titel in Folge steht den Volleys nun eine Phase des Umbruchs bevor. Wichtige Spieler gehen, die Trainerfrage ist offen. Die Mannschaft wird sich darauf konzentrieren müssen, in der nächsten Saison stabiler aufzutreten – und dabei ihre Vorherrschaft im deutschen Volleyball zu verteidigen.






