Cessna muss nach technischem Defekt bei Kirchdorf an der Iller notlanden
Dietlind Grein GrothCessna muss nach technischem Defekt bei Kirchdorf an der Iller notlanden
Notlandung eines Leichtflugzeugs bei Kirchdorf an der Iller
Am Freitagnachmittag musste eine kleine Cessna C-182 in einem Feld nahe Kirchdorf an der Iller notlanden. Der Pilot setzte das Flugzeug kurz nach dem Start vom Flugplatz Tannheim wegen eines technischen Problems auf. Verletzt wurde niemand, allerdings entstanden leichte Schäden an einigen Feldfrüchten.
Der Vorfall ereignete sich gegen 13:40 Uhr, als das einmotorige Flugzeug mit einem Gewicht von wenigen hundert Kilogramm und einer Spannweite von elf Metern während des Fluges eine Störung entwickelte. Dem Piloten gelang es, sicher in einem Feld zwischen Unteropfingen und Kirchdorf an der Iller zu landen, ohne dass Personen oder Sachen zu Schaden kamen.
Am frühen nächsten Morgen wurde das Flugzeug zurück zum Flugplatz Tannheim transportiert. Die mehrstündige Aktion wurde von Miriam Albrecht und Rainer Strobl vom Lage- und Einsatzzentrum koordiniert. An engen Stellen der Strecke musste das Flugzeug sogar per Hand geschoben werden. Eine Polizeieskorte sorgte für einen reibungslosen Ablauf.
Laut Aufzeichnungen gab es in den vergangenen fünf Jahren in der Region keine weiteren Notlandungen von kleinen Privatflugzeugen.
Die Cessna C-182 kehrte ohne weitere Zwischenfälle zu ihrem Heimatflugplatz zurück. Die Behörden bestätigten, dass der Einsatz erfolgreich abgeschlossen wurde und keine bleibenden Beeinträchtigungen zurückblieben. Durch die schnelle Reaktion des Piloten konnte ein schwerwiegenderes Ereignis verhindert werden.






