24 March 2026, 06:17

Deutschland bricht Rekord: 8.349 Stammzellspenden retten Leben im Jahr 2024

Diagramm einer Maus mit einem Vergrößerungsglas darüber, ein Herz mit einer Spritze, eine Ratte, ein Mikroskop und der Text "Stammzellen".

Deutschland bricht Rekord: 8.349 Stammzellspenden retten Leben im Jahr 2024

Deutschland hat einen neuen Meilenstein bei Stammzellspenden erreicht und gibt damit Patienten im Kampf gegen Blutkrebs neue Hoffnung. Im Jahr 2024 verzeichnete das Land die höchste Zahl an Spenden seit Beginn der Aufzeichnungen: 8.349 Stammzellspenden von registrierten Spendern. Dieser Erfolg unterstreicht die wachsende Bedeutung der führenden Rolle Deutschlands in globalen Spendernetzwerken.

Die Zentrale Knochenmarkspender-Datei Deutschland (ZKRD) koordiniert seit 1992 die Suche nach passenden Spendern. Heute ist sie das größte nationale Stammzellspenderregister der Welt mit über zehn Millionen registrierten potenziellen Spendern. Ein Team von rund 60 Mitarbeitenden sorgt dafür, dass jede Suche reibungslos abläuft – schnell, anonym und dank einer zentralen Datenbank global vernetzt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Deutschland stellt mittlerweile etwa 30 Prozent aller weltweiten Stammzellspenden. Rund drei Viertel dieser Spenden gehen ins Ausland, ein Viertel bleibt im Inland. Jede einzelne Spende bedeutet für Patienten mit lebensbedrohlichen Bluterkrankungen eine entscheidende Überlebenschance.

Die steigende Zahl registrierter Spender und erfolgreicher Spenden festigt das System weiter. Zwar liegen noch keine genauen Zahlen zu den 2024 über die DKMS vermittelten Transplantationen vor, doch die Rekordspendenzahl spiegelt die wachsende Reichweite und Effizienz des Registers wider.

Der Anstieg der Spenden untermauert Deutschlands Position als zentraler Akteur in der Stammzelltransplantation. Mit Millionen registrierter Spender und Tausenden jährlichen Spenden unterstützt das System direkt Patienten in Not. Die kontinuierlich wachsende Beteiligung lässt auf noch mehr lebensrettende Beiträge in der Zukunft hoffen.

Quelle