07 May 2026, 22:12

Freiburger Stiftungen vereinheitlichen Tarifvertrag für 600 Beschäftigte bis 2027

Plakat mit einem britischen Granitarbeiter, der mit einer anderen Person vor einer Berg- und Baumkulisse steht, mit dem Text "Was unser freier Handel bedeutet - Britischer Granitarbeiter - Die Fair-Wage-Klausel ist in Ordnung, aber ich will Arbeit."

Freiburger Stiftungen vereinheitlichen Tarifvertrag für 600 Beschäftigte bis 2027

Die Städtischen Stiftungen Freiburg und die Gewerkschaft ver.di haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Das am 7. Mai 2026 unterzeichnete Abkommen überführt alle Beschäftigten in den branchenweiten TVöD-Rahmen. Die Umstellung soll für rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fairere und transparentere Arbeitsbedingungen schaffen.

Die Stiftungsverwaltung Freiburg, ein zentraler Träger sozialer Dienstleistungen in der Stadt, regelte die Bezahlung bisher über zwei separate Systeme: Etwa 500 Beschäftigte erhielten ihre Vergütung nach hauseigenen Vereinbarungen, während 100 bereits unter den TVöD-Tarif fielen. Künftig gelten für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einheitliche branchenweite Standards.

Der Übergang stellt sicher, dass niemand finanzielle Nachteile erleidet. Vielmehr soll die Neuregelung die Attraktivität der Arbeitsplätze steigern und für mehr Klarheit sorgen. Um dies zu unterstützen, tritt die Einrichtung dem Kommunalen Arbeitgeberverband Baden-Württemberg wieder als vollwertiges Mitglied bei.

Die aktualisierte Entgeltstruktur tritt am 1. April 2027 in Kraft. Sie markiert den Wechsel von zersplitterten Hausregelungen zu einem einheitlichen, standardisierten System für alle Beschäftigten.

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Die Vereinbarung führt etwa 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ein gemeinsames Vergütungssystem zusammen. Sie beseitigt frühere Ungleichheiten, garantiert aber gleichzeitig, dass niemand finanziell benachteiligt wird. Der soziale Dienstleistungssektor der Stadt kann nun mit klareren und einheitlicheren Beschäftigungsbedingungen arbeiten.

Quelle