24 March 2026, 20:14

Fünfzehn Migrantinnen starten Ausbildung für pädagogische Berufe in Deutschland

Offenes Buch mit einem detaillierten Straßenkarten-Plan von Deutschland auf einem schwarzen Hintergrund.

Fünfzehn Migrantinnen starten Ausbildung für pädagogische Berufe in Deutschland

Fünfzehn zugewanderte Frauen aus sechs verschiedenen Ländern haben ein elfmonatiges Ausbildungsprogramm begonnen, um sich für eine Karriere im deutschen Bildungsbereich zu qualifizieren. Die von lokalen Verantwortlichen unterstützte Initiative zielt darauf ab, den wachsenden Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung und pädagogischen Berufen zu bekämpfen und gleichzeitig den Teilnehmerinnen den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Die Gruppe setzt sich aus Frauen aus Kasachstan, Afghanistan, der Ukraine, Moldau, der Türkei und Syrien zusammen, die alle ihre Deutschkenntnisse auf ein fortgeschrittenes Niveau bringen und berufliche Qualifikationen erwerben möchten.

Das bis Mitte Dezember 2026 laufende Programm bereitet die Teilnehmerinnen auf Tätigkeiten als staatlich anerkannte Erzieherinnen, Heilpädagoginnen oder auf den Einstieg in pädagogische Studiengänge vor. Eine zentrale Voraussetzung für diese Berufe ist das C1-Sprachzertifikat, das fortgeschrittene Deutschkenntnisse für akademische und berufliche Kontexte bescheinigt.

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Die Frauen nehmen an Hospitationen, Praktika und Coachings teil. Zudem erhalten sie Bewerbungstrainings und spezialisierte pädagogische Kurse, mit einem Schwerpunkt auf Ganztagsgrundschulen und Kindertageseinrichtungen. Das Curriculum umfasst Berufsfelder wie Sozialassistenz, heilpädagogische Förderung und Kinderbetreuung.

Oberbürgermeister Becher betonte den doppelten Nutzen der Initiative: Sie trage zur Lösung des Fachkräftemangels im Bildungsbereich bei und unterstütze gleichzeitig Zuwanderinnen bei der Suche nach einem stabilen Arbeitsplatz. Frühere Kurse hätten bereits Erfolge gezeigt – viele Absolventinnen arbeiten mittlerweile in Kitas oder absolvieren weitere Qualifizierungen. Konkrete Zahlen zu den Beschäftigungsquoten aus früheren Programmen liegen jedoch nicht vor.

Das Ausbildungsprogramm bietet den Teilnehmerinnen einen strukturierten Weg zu beruflichen Abschlüssen im Bildungssektor. Durch die Kombination von Sprachförderung, Praxiserfahrung und Karriereberatung soll es nicht nur Lücken im Arbeitsmarkt schließen, sondern auch langfristige Perspektiven für zugewanderte Frauen in Deutschland schaffen. Der aktuelle Jahrgang wird seine Ausbildung bis Ende 2026 abschließen.

Quelle