10 December 2025, 13:32

KSC steckt tief in der 2.-Liga-Krise – kann Eichner die Wende schaffen?

Fussballspieler spielen auf einem Feld mit einem Tor, während Zuschauer dahinter stehen, mit Bäumen und Häusern im Hintergrund.

KSC Festgefahren in Niemandsland - Unterstützung für Eichner - KSC steckt tief in der 2.-Liga-Krise – kann Eichner die Wende schaffen?

KSC in der Krise – Eichner erhält Rückendeckung

Der Karlsruher SC befindet sich in der 2. Bundesliga in einer schwierigen Phase und liegt mit acht Punkten Abstand zur Relegationszone auf einem enttäuschenden Tabellenplatz. Nach vier Niederlagen in Folge verschärft sich die Krise des Teams kurz vor der Winterpause.

Der Negativlauf begann mit einer 2:3-Niederlage gegen den SV Darmstadt 98, obwohl der KSC früh in Führung gegangen war. Defensivschwächen kosteten die Mannschaft teuer – in den letzten vier Spielen kassierte sie insgesamt 13 Gegentore. Stürmer Fabian Schleusener gab zu, dass man die Tore viel zu leicht einsteckt.

Trainer Christian Eichner bleibt vorerst im Amt, erhält dabei aber öffentlich Rückhalt von Sportdirektor Mario Eggimann. Dennoch wächst der Druck, denn vor Weihnachten stehen zwei schwere Heimspiele an: Mit dem SC Paderborn und VfL Bochum kommen zwei starke Konkurrenten in kurzer Abfolge nach Karlsruhe.

Auf Spieler wie Förster, Schleusener, Wanitzek und Burnic wird man in den kommenden Partien setzen. Auch Müller, Pedrosa sowie junge Talente wie Meiko Wäschenbach und Leon Opitz gehören zum Kader. Doch vor der Winterpause muss die Defensive dringend stabilisiert werden, um weitere Rückschläge zu vermeiden.

Für den KSC folgen nun zwei entscheidende Prüfungen gegen Top-Mannschaften der Liga. Eine fünfte Niederlage in Serie könnte die Mittelfeld-Misere vertiefen, während bessere Leistungen dringend neuen Schwung bringen müssten. Die nächsten beiden Spiele werden zeigen, ob das Team vor dem Saisonstart 2026 wieder Tritt fasst.