10 May 2026, 02:12

Landkreistags-Präsident warnt: Energiepreise bleiben hoch – ländliche Regionen besonders betroffen

Plakat mit Bäumen und Himmel als Hintergrund und dem Text "In Communities investieren: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

Landkreistags-Präsident warnt: Energiepreise bleiben hoch – ländliche Regionen besonders betroffen

Achim Brötel, Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), hat gewarnt, dass die hohen Energiepreise voraussichtlich nicht bald sinken werden. Er fordert die Regierung nun auf, schnell mit gezielten Hilfsmaßnahmen für die am stärksten Betroffenen zu reagieren – insbesondere in ländlichen Regionen.

Brötel betonte, dass Menschen außerhalb der Städte vor größeren Herausforderungen stünden, da sie längere Arbeitswege hätten und weniger Alternativen zur Verfügung stünden. Ohne zusätzliche Unterstützung könnten seiner Meinung nach viele Haushalte und Unternehmen auf dem Land kaum mit der Situation zurechtkommen.

Als mögliche Lösungen nannte er Rabatte auf Kraftstoffe, höhere Pendlerpauschalen oder andere finanzielle Entlastungen. Entscheidend sei, so Brötel, dass die Hilfen gezielt bei denen ankämen, die sie am dringendsten benötigten – und nicht nur bei Stadtbewohnern.

Politische Verzögerungen oder Streitigkeiten würden die Lage laut Brötel nur verschärfen. Er rief die Verantwortlichen dazu auf, Unterstützungsmaßnahmen zu planen, die über den Sommer hinaus und möglicherweise noch länger gelten. Angemessene Lebensbedingungen im ganzen Land, so Brötel, hinge davon ab, die Unterschiede bei den Energiepreisen zwischen den Regionen auszugleichen.

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Die Warnungen des DLT-Präsidenten unterstreichen den Druck, unter dem ländliche Gebiete aufgrund der anhaltend hohen Energiekosten stehen. Seine Vorschläge zielen darauf ab, weitere Härten zu verhindern – mit Fokus auf praktische und nachhaltige Lösungen. Die Regierung hat auf seinen Appell bisher noch nicht reagiert.

Quelle