Manuel Neuer analysiert das Champions-League-Aus des FC Bayern gegen PSG
Dietlind Grein GrothManuel Neuer analysiert das Champions-League-Aus des FC Bayern gegen PSG
Manuel Neuer hat sich nach dem knappen Ausscheiden des FC Bayern München in der Champions League gegen Paris Saint-Germain geäußert. Der erfahrene Torhüter, der 2011 zum Verein stieß, räumte ein, dass seiner Mannschaft vor dem gegnerischen Tor die nötige Schärfe gefehlt habe. Seine Aussagen folgten auf die Halbfinalniederlage, die das Ende ihrer europäischen Saison besiegelte.
Neuer betonte die Effizienz von PSG als entscheidenden Unterschied in der Partie. Er bezeichnete deren Fähigkeit, Chancen konsequent zu nutzen, als ausschlaggebend und sprach von einem ausgeprägteren „Killerinstinkt“. Der deutsche Schlussmann bedauerte zudem, dass der FC Bayern mit den eigenen Möglichkeiten zu wenig anfangen konnte.
Der 38-Jährige hob Harry Kanes Tor als möglichen Wendepunkt hervor. Trotz einiger vielversprechender Momente seien klare Torchancen für sein Team jedoch Mangelware gewesen. Neuer zog diese Bilanz nach einer Karriere, in der er den Champions-League-Pokal bereits mehrfach in die Höhe halten durfte – darunter auch beim historischen Triple in der Saison 2019/2020.
Sein Vermächtnis beim FC Bayern ist einzigartig: Zu seinen Titeln zählen unter anderem der UEFA Super Cup und die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft. Über 13 Jahre hat er sich zu einem der erfolgreichsten Torhüter der Fußballgeschichte entwickelt. Doch in dieser Saison blieb der Traum vom europäischen Titel unerfüllt, sodass sich der Verein nun auf die nationalen Wettbewerbe konzentrieren muss.
Mit Neuer, der die Schwächen seiner Mannschaft offen einräumte, endete die Champions-League-Reise des FC Bayern. Die klinische Effizienz von PSG erwies sich als zu stark – trotz der Erfahrung und des Talents der Münchner. Die Worte des Torwarts lenken den Fokus nun auf die verbleibenden Spiele der laufenden Saison.






