13 December 2025, 22:32

Özdemir plant kostenlose Mahlzeiten für benachteiligte Kinder an Startchancen-Schulen

Ein Spielplatz mit vier Kindern, eines läuft auf dem Boden mit schwarzen und weißen Betonstufen, umgeben von einem Schulgebäude.

Özdemir plant kostenlose Mahlzeiten für benachteiligte Kinder an Startchancen-Schulen

Özdemir will kostenloses Mittagessen an Startchancen-Schulen einführen

Das „Startchancen“-Programm fördert Schulen mit vielen benachteiligten Kindern. Der Grünen-Kandidat Özdemir findet: Es sollte um mehr gehen als nur um Bildung.

  1. Dezember 2025, 13:24 Uhr

Cem Özdemir, Spitzenkandidat der Grünen in Baden-Württemberg, schlägt kostenlose Schulmahlzeiten für Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen vor. Das Vorhaben richtet sich an Schulen mit hohem Förderbedarf im Rahmen der bundesweiten „Startchancen“-Initiative. Özdemir betont, dass eine ausgewogene Ernährung entscheidend für den Bildungserfolg von Kindern sei.

Das „Startchancen“-Programm stellt bereits rund 4.000 Schulen in Deutschland zusätzliche Mittel zur Verfügung. Allein in Baden-Württemberg profitieren 540 Einrichtungen – vor allem Grundschulen in sozial schwachen Stadtteilen – von gezielter Förderung für bessere Lernumgebungen und mehr Personal. Özdemir will diese Unterstützung nun um kostenlose Mahlzeiten für Schülerinnen und Schüler an diesen Schulen erweitern.

Der Grünen-Politiker kandidiert bei der Landtagswahl am 8. März 2026 als Nachfolger von Winfried Kretschmann (Grüne) für das Amt des Ministerpräsidenten. Sein Herausforderer, der CDU-Bewerber Manuel Hagel, tritt ebenfalls zur Wahl an. Bisher wurden keine konkreten Schulen genannt, die von dem geplanten kostenlosen Essensangebot profitieren sollen.

Falls umgesetzt, würde die Maßnahme Kindern an einigen der am stärksten benachteiligten Schulen der Region eine verlässliche Verpflegung sichern. Die Initiative knüpft an die bestehende „Startchancen“-Förderung an, die sich bisher auf die Verbesserung von Räumlichkeiten und Personal konzentriert. Özdemirs Plan verknüpft bildungspolitische Unterstützung direkt mit der Grundversorgung benachteiligter Schülerinnen und Schüler.