Stuttgart 21: Kretschmann warnt vor Imageschaden für ganz Deutschland
Dietlind Grein GrothKretschmann: Bedenken wegen Stuttgart 21 schaden Deutschlands Image - Stuttgart 21: Kretschmann warnt vor Imageschaden für ganz Deutschland
Kretschmann: Sorge, dass Stuttgart 21 dem Image Deutschlands schadet
Kretschmann: Sorge, dass Stuttgart 21 dem Image Deutschlands schadet
- Dezember 2025, 12:39 Uhr
Das Bahnprojekt Stuttgart 21 erleidet einen weiteren schweren Rückschlag. Die geplante Teilinbetriebnahme im Dezember 2026 wurde aufgrund anhaltender technischer Probleme abgesagt. Die Verzögerung zieht scharfe Kritik von Baden-Württemberg Ministerpräsident Winfried Kretschmann nach sich, der die Lage als "ziefst beunruhigend und äußerst frustrierend" bezeichnete.
Nach dem aktuellen Zeitplan ist nun frühestens mit einer teilweisen oder vollständigen Inbetriebnahme im Dezember 2027 zu rechnen. Die vollständige Fertigstellung wird erst 2032 erwartet – Jahre später als ursprünglich geplant. Kretschmann, ein langjähriger Kritiker von Stuttgart 21, gab zu, dass ihn die ständigen Verzögerungen mittlerweile abstumpfen. Da er während seiner Amtszeit regelmäßig an der Baustelle vorbeigekommen sei, überraschten oder verärgerten ihn die schlechten Nachrichten kaum noch.
Die überarbeitete Planung bedeutet, dass Fahrgäste mindestens ein weiteres Jahr auf spürbare Verbesserungen warten müssen. Bei einer vollständigen Fertigstellung erst 2032 wird sich die Projektdauer deutlich über die ursprünglichen Schätzungen hinausziehen. Konkrete Maßnahmen zur Vermeidung weiterer Verzögerungen nannte die Projektleitung bisher nicht.