07 May 2026, 16:27

Trigema-Erbin Bonita Grupp lehnt 1.000-Euro-Bonus als "trügerisches Geschenk" ab

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das besagt "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern für die Reichen und große Unternehmen noch weiter."

Trigema-Erbin Bonita Grupp lehnt 1.000-Euro-Bonus als "trügerisches Geschenk" ab

Bonita Grupp, Erbin des Modeimperiums Trigema, hat sich gegen den neu beschlossenen steuerfreien Bonus von 1.000 Euro ausgesprochen. Sie bezeichnete ihn als ein trügerisches Geschenk, das von anderen finanziert werde, und warnte vor wachsendem finanziellen Druck auf die Unternehmen.

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Grupp, die das Unternehmen gemeinsam führt, argumentiert, dass der Bonus bei den Beschäftigten falsche Erwartungen wecke. Trigema habe noch nicht entschieden, ob das Geld auch an die eigene Belegschaft ausgezahlt werde. Ihre Kritik richtet sich vor allem gegen die steigenden Lohnnebenkosten, die ihrer Meinung nach langfristig nicht tragbar seien.

Zudem äußerte sie sich zur Steuerpolitik und erklärte, eine moderate Erhöhung des Spitzensteuersatzes sei vertretbar. Allerdings betonte sie, dass eine solche Anhebung durch Entlastungen an anderer Stelle ausgeglichen werden müsse, um Unternehmen und Privatpersonen nicht übermäßig zu belasten.

Der steuerfreie Bonus bleibt für Arbeitgeber freiwillig – Firmen wie Trigema müssen nun abwägen, ob sie die Zahlung übernehmen. Grupps Äußerungen spiegeln die Sorgen um wirtschaftliche Stabilität und eine gerechte Steuerverteilung wider. Ihre Position steht im Kontext der aktuellen Debatten über Arbeitskosten und Haushaltsverantwortung.

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