Voith plant drastische Stellenstreichungen trotz voller Auftragsbücher
Sylke SchmiedtGewerkschaft: Verhandlungen mit Voith-Management beginnen im neuen Jahr - Voith plant drastische Stellenstreichungen trotz voller Auftragsbücher
Gewerkschaft: Gespräche mit Voith-Führung starten im neuen Jahr
Der deutsche Technologiekonzern Voith plant trotz eines gut gefüllten Auftragsbuchs erhebliche Stellenstreichungen. Bis 2030 will das Unternehmen Gewinne und Umsätze steigern, steht jedoch wegen früherer gescheiterter Restrukturierungsversuche in der Kritik.
Im Geschäftsjahr 2023/24 verzeichnete Voith einen Nettoverlust von 247 Millionen Euro – bei einem Umsatz von 5,23 Milliarden Euro. Die Unternehmensführung begründet die anstehenden Kürzungen nun mit globaler Konkurrenz und strukturellen Herausforderungen am Standort Deutschland.
Allein in Deutschland könnten durch den Umstrukturierungsplan bis zu 1.000 Arbeitsplätze wegfallen. Die Verhandlungen über die Maßnahmen sollen frühestens im Januar 2026 beginnen. Das Unternehmen betont, die Schritte seien für die Wettbewerbsfähigkeit und das Überleben am Markt unverzichtbar.