09 May 2026, 20:11

Waldkirch erhält 92.680 Euro für denkmalgeschütztes Gebäude in der Probsteistraße

Eine Seite aus einem Buch mit detaillierten Zeichnungen verschiedener Gebäude mit einzigartiger Architektur, begleitet von beschreibendem Text über ihre Geschichte.

Waldkirch erhält 92.680 Euro für denkmalgeschütztes Gebäude in der Probsteistraße

Das Bundesland Baden-Württemberg hat rund 92.680 Euro für die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes in Waldkirch bereitgestellt. Die Förderung ist Teil eines umfassenden Programms zur Erhaltung historischer Stätten in der gesamten Region. Behörden betonen die Bedeutung solcher Initiativen für den Erhalt des kulturellen Erbes.

Die Mittel stammen aus der ersten Runde des Denkmalschutzprogramms 2026, das insgesamt etwa 6,9 Millionen Euro an 63 Denkmalschutzprojekte verteilt. Finanziert wird das Programm größtenteils aus den Erträgen der Toto-Lotto Baden-Württemberg.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In Waldkirch fließen die Gelder in die Renovierung des Anwesens Probsteistraße 1, das sowohl Wohnungen als auch eine Kindertagesstätte beherbergt. Das Projekt umfasst den Anbau eines modernen Erweiterungsbaus an die geschützte Bausubstanz und verbindet so zeitgemäße Bedürfnisse mit dem Erhalt des historischen Charakters.

Der Landtagsabgeordnete Rüdiger Tonojan unterstrich, dass Denkmalschutz dazu beitrage, Geschichte und Kultur für kommende Generationen zu bewahren. Bürgermeister Michael Schmieder wies derweil auf die Herausforderungen hin, vor denen Kommunen bei der Instandhaltung denkmalgeschützter Immobilien stehen.

Landweit profitieren von den Zuschüssen private, kommunale und kirchliche Vorhaben – darunter die Restaurierung von Kirchen, historischen Stadtkernen, Burgruinen und ehemaligen Industrieanlagen.

Die Förderung ermöglicht dringende Reparaturen und Modernisierungen am Waldkircher Baudenkmal und unterstützt vergleichbare Projekte in ganz Baden-Württemberg. Mit der Investition will das Land sicherstellen, dass kulturelle Wahrzeichen auch in Zukunft zugänglich und gut erhalten bleiben.

Quelle