23 April 2026, 02:12

Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Plakat mit einer Person mit entschlossener Miene, einer Uhr im Hintergrund und der Aufschrift "Eine angestellte Frau: Der große Farce-Comedy-Erfolg" oben drauf.

Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Jedes Jahr am 5. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den "Hast du gepupst?"-Tag. Bei dieser lockeren Feier geht es darum, Fürze als ganz normalen Teil des Lebens zu akzeptieren. Hinter dieser skurrilen Tradition steht Bastian Melnyk, ein deutscher Illustrator, der die Idee 2006 ins Leben rief.

Das Datum wurde nicht zufällig gewählt. Der 5. Februar fällt mit dem amerikanischen "National Fart Day" zusammen – möglicherweise eine Inspirationsquelle für Melnyks Schöpfung. Sein Ziel war simpel: eine Körperfunktion zu enttabuisieren, die oft mit Scham oder Gelächter verbunden wird.

Schon seit jeher finden Menschen Furzen komisch. Künstler wie Mr. Methane haben ganze Karrieren auf Unterhaltung mit Flatulenzen aufgebaut. Selbst in alten Mythen spielt das Thema eine Rolle: Die Tatuyo in Kolumbien erzählen sich die Geschichte eines Mannes, dessen Furz Ton erschaffen haben soll, während ein Geist ohne After die Erzählung ergänzt.

Melnyks Erfindung verwandelt ein Tabuthema in einen Tag spielerischer Akzeptanz. Es gibt keine großen Zeremonien – nur einen kleinen Anstoß, etwas anzuerkennen, das jeder kennt. Der "Hast du gepupst?"-Tag bleibt eine kleine, aber beständige Tradition. Er verlangt keine aufwendigen Feiern, nur einen Moment der Anerkennung. Seit fast zwei Jahrzehnten erinnert das Datum daran, dass selbst die banalsten menschlichen Gewohnheiten Teil der Kultur werden können.

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